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Ist die Depression vielleicht der Nährboden, den es braucht, um Neues heranreifen zu lassen?🚸🚸🚸

Liebe/r Erforscher/in Deines Seins,
seit Wochen quälen mich Gefühle der Antriebslosigkeit, Sinnlosigkeit und Freudlosigkeit. Ich wache auf und frage mich, warum ich überhaupt aufstehen soll. Da ist sie wieder: meine jahrelange Gefährtin: die Depression.
Bereits vor 10 Jahren schleppte ich mich kraftlos in meine Arbeit bei einem Automobilzulieferer, die sich so sinnbefreit anfühlte. Das Leben schenkte mir damals eine Kündigung, und ich machte mich auf dem Weg zu meiner eigentlichen Natur. Ich lernte meinen Hund Rocco kennen und schließlich meinen treuen Pony-Gefährten Noldi. Ich gründete damals noldi-reiten.de und Noldi lehrte den Kindern und auch den Erwachsenen Achtsamkeit in Bezug auf ihre Gefühle, innere Haltung und Körpersprache.
Und wieder sitze ich in meiner dunklen Höhle. Alles erscheint sinnlos. Und erneut erhalte ich eine Kündigung von meinem Arbeitgeber. Existenzängste schlagen auf mich ein und lähmen mich noch mehr.
Und wieder ist es die Natur, die mich trägt. Ich mache eine Ausbildung zur Ritualleiterin für Jahreskreisfeste. Bei diesen Festen verbinde ich mich mit jahrhunderte alten Brauchtümern und dem Rhythmus der Natur.
Und die Natur lehrt mich, wie wichtig die dunkle Jahreszeit ist:
- Ich lese über die Bärin, die sich im Winter in die dunkle Höhle vergräbt, um ihr Junges im Bauch reifen zu lassen.
- Der Schmetterling kreuzt meinen Weg und sagt mir, dass er im Kokon zu Brei wird und sich auflöst. Seine DNS ist eine andere, wenn er als Schmetterling aus dem Kokon schlüpft. Er ist Meister im Umgang mit Unsicherheit und Ungewissheit.
- Und immer wieder kämpfen "Mütterchen Tau" und "König Winter" im Frühling miteinander, und immer weicht der dunkle Winter dem lichtvollen Sommer, der die Früchte reifen lässt, die im Herbst geerntet werden.
Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, hat meine Depression immer etwas Neues erschaffen. Meine Gefährtin besuchte mich immer in den Momenten, in denen ich bereit war, etwas Altes sterben zu lassen. Sie zeigte mir, dass eine Tätigkeit oder eine Situation mir Energie raubt und mich nicht mehr nährt - auch wenn ich dafür noch Geld erhalten habe.
War es mit diesem Wissen einfacher, die lähmenden Gefühle auszuhalten? - nein! Aber mit der Gewissheit, dass Natur Veränderung ist, spüre ich auch auch an dunklen Tagen, wie die Samen sich im Boden ausrichten, um sich für das Wachstum vorzubereiten.
Immer öfter fühle ich Zuversicht und Vertrauen. Meine Heldenreise geht weiter. Ich folge tapfer meinem Ruf nach Heilung mit den Pferden und der Natur für mich und für die Menschen um mich herum.
Die Dunkelheit brachte zudem den Veranstaltungskalender für dieses Jahr ans Tageslicht. Ich freue mich auf Euer Kommen.
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dann weiter in die Weinberge immer geradeaus, bis man auf der rechten Seite erhöht den Reitplatz und weiter hinten ein paar Birken sieht.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Vom Bahnhof in Fellbach könnt Ihr folgende Busse nehmen:
- Bus 215 Richtung Gartenstr. - aussteigen bei Altenheim
- Bus 60 Richtung Untertürkheim - aussteigen in Kappelbergstr. und am Kreisverkehr Richtung Agip Tankstelle laufen.
Ihr könnt auch bis Lutherkirche fahren (mit der U-Bahn) und dann die o.g. Busse nehmen.

